powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
Redaktion apotheken.de » News des Tages

Was hilft gegen Haarausfall?


Vererbt, verstärkt oder kreisrund


Jeder Mensch verliert etwa 100 bis 150 Haare am Tag – das ist völlig normal und gehört zum Haarlebenszyklus dazu. Die ausgefallenen Haare machen nämlich die Haarwurzeln für ein gesundes, neues Haar frei. Doch was hilft, wenn deutlich mehr Haare ausfallen?

Oft sind die Gene Schuld

Übermäßiger Haarausfall hat viele Gründe. Eine der häufigsten Formen ist der erblich bedingte Haarausfall, die sogenannte androgenetische Alopezie, die sich bei Männern und Frauen etwas unterscheidet.

  • Bei Männern beginnt der erblich bedingte Haarausfall oftmals im frühen Erwachsenenalter. Bemerkbar macht er sich durch Geheimratsecken, eine Tonsur oder eine Glatze.
  • Bei Frauen wird das Kopfhaar vor allem im Scheitelbereich lichter – eine Glatze entsteht in der Regel nicht. Die androgenetische Alopezie beginnt häufig erst nach den Wechseljahren, wenn die Östrogen-Level sinken.

Gegen den erblich bedingten Haarausfall gibt es eine Vielzahl von angepriesenen „Wundermitteln“. Hier ist Vorsicht angesagt: Bei vielen der kosmetischen Mittel fehlt jeder Wirknachweis. Im Moment in Handel sind der Wirkstoff Minoxidil oder – bei Männern – auch das rezeptpflichtige Finasterid.

Einsparmodus unter Stress

Auch psychischer Stress, ein Nährstoffmangel, hormonelle Schwankungen (z. B. in den Wechseljahren), eine Hormonersatztherapie oder bestimmten Medikamente können zu einem vermehrten Ausfallen von Haaren führen. Grund hierfür ist, dass der Körper unter Stress – egal welcher Ursache – alle Funktionen einschränkt, die nicht überlebensnotwendig sind. Das lässt sich neben dem Nagel- und Haarwachstum z. B. auch gut beim Muskelaufbau beobachten.

Nach besonders traumatischen Ereignissen, wie z. B. nach einem Autounfall, kann es sein, dass die Haare sofort ausfallen. Häufiger ist jedoch der subakute Haarausfall, bei dem ein Stressfaktor über längere Zeit besteht. Dann fallen die Haare langsam und etwa zwei bis drei Monate später aus. In diesem Fall hängt die Therapie von dem Auslöser ab. Meist sind es mehrere Ursachen, z.B. eine Mischung aus psychischem Stress und Nährstoffmangel.

Die Haarbehandlung besteht dann aus zwei Dingen: spezielle Zubereitungen, wie z. B. Minoxidil-Lösungen, werden direkt auf die Kopfhaut gegeben und stimulieren die Haare. Des Weiteren wird der Hautarzt Nährstoffe empfehlen, die das Haarwachstum fördern. Diese nimmt der Patient entweder ein, z. B. als Tabletten, oder der Hautarzt injiziert sie direkt einige Millimeter unter die Kopfhaut (Mesotherapie).

Mikronährstoffe können die Behandlung unterstützen – allerdings nur dann, wenn auch ein Mangel besteht. Denn fehlen dem Körper Spurenelemente, wie Eisen und Zink, oder Vitamine, wie Vitamin B12, kann dies einen Haarausfall begünstigen. Tipp: die Grünalge Chlorella ist reich an Vitamin B12 sowie Eisen und kann als pflanzliches Produkt auch von Veganern eingenommen werden.

Typische Kreisform bei Autoimmunerkrankungen

Die dritthäufigste Form ist der „kreisrunde Haarausfall“, die sogenannte Alopecia areata. Typisch sind hier runden, kahlen Stellen auf dem Kopf. Verursacht wird diese Form des Haarausfalls vermutlich durch eine Autoimmunerkrankung. In diesem Fall sollte man auf keinen Fall selbst experimentieren, sondern lieber einen Arzt aufsuchen.

Quelle: Pharmazeutische Zeitung und Allgemeinarzt-online


18.11.2019 | Von: Redaktion apotheken.de; Dr. Silke Kescher-Hack; Bildrechte: IlyaAndriyanov/Shutterstock.com


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:30 bis 20:00
    Sa
    09:00 bis 19:00

notdienste

Unser Extra-Service:

Medikamente, die Sie am
Samstag bis 12.50 Uhr
bei uns persönlich oder
telefonisch bestellen,
werden am gleichen Tag
gegen 15.00 Uhr
noch in
die Apotheke geliefert und
sie können dort bis 19.00 Uhr
abgeholt werden!

Unser Bestell-Telefon:

(030) 453 21 77


Unser Bestell-Fax:
(030) 45 48 27 69


Wo Sie uns finden:

Die Leo-Apotheke liegt im Bezirk Wedding am Leopold-Platz in der Müllerstr. 152, 13353 Berlin ca. 100 m entfernt vom Rathaus Wedding direkt am U-Bhf. Leopoldplatz.

Verkehrsanbindung:
U6/U9 Leopoldplatz; BUS 327, 247, 221, 147, 106

Unser Partnerapotheke



Mariendorfer Damm 189
12107 Berlin

_________

Ladeburger Straße 21
16321 Bernau

_________

 

Ladeburger Straße 21
16321 Bernau

Aktionen

Monatlich wechselnde
attraktive Rabatt-Aktionen!

Verleih-Service

An unsere jungen Mütter und Ihre Babys verleihen
wir gern MEDELA - Milchpumpen.

News

Eigene Brille für den Arbeitsplatz?

In den meisten Berufen ist die Arbeit am Bildschirm nicht mehr wegzudenken. Doch was viele Brillenträger... mehr

Kluge Gehirne sind besser vernetzt

Intelligente Menschen sind offenbar besonders gut darin, bedeutsame Informationen schnell zu verarbeiten und... mehr

Stanzen stört die Erektion nicht

Beim Verdacht auf einen Prostatakrebs steht die Probebiopsie an. Dabei ist nicht nur die Gewebeentnahme... mehr

Vom Fieberkrampf zur Epilepsie?

Fieberkrämpfe bei Kleinkindern sehen zwar bedrohlich aus, sind jedoch meist harmlos. Bisher ging man davon... mehr

Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen

Alkohol ist aus unserer Gesellschaft kaum wegzudenken. Andererseits leiden alkoholkranke Menschen nach wie... mehr

ApothekenApp

Die Leo-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "13353" und "Leo-Apotheke" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der Leo-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.